KITA am Englischen Garten GmbH
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4. 9. Gruppenzusammensetzung - Gruppenübergreifende Arbeit

Jedes Kind hat seine eigene Stammgruppe und Bezugsperson.
Die feste Zuordung in einer Gruppe ist für die Kinder vor allem in der Eingewöhnungsphase sehr wichtig. Dies schafft Vertrauen und ist eine Orientierungshilfe in der neuen Umgebung.
Bei der Gruppenzusammensetzung achten wir darauf, daß jedes Kind, egal ob unterschiedlichen Alters oder sozialer und kultureller Herkunft, optimale Bedingungen für das Lernen und das Wachsen findet.
In der Stammgruppe finden die Mahlzeiten statt und jedes Kind hat dort seinen festen Schlafplatz.
Bei gruppeninternen Programmen wie z.B. Morgenkreis, bleiben die Gruppenmitglieder unter sich. Ansonsten können sich die Kinder (alters abhängig) nach der gelungenen Eingewöhnungszeit, auch in den anderen Gruppenräumen und Spielbereichen aufhalten.

Durch diese gruppenübergreifende Arbeit bieten sich den Kindern vielfältige Vorteile:

• Das Kind kann seinen eigenen Interessen, Bedürfnissen und Neigungen nachgehen.
• Die Wahl der Spielgefährtinnen/ten kann nach Sympathie und Interesse erfolgen, der Kreis der möglichen Spielpartnerinnen und Spielpartner erweitert sich.
• Kleinere Kinder oder solche, die gerade den Kontakt zur pädagogischen Fachkraft brauchen, haben den Raum oder die Fachkraft einmal für sich.
• Die Kinder profitieren von den unterschiedlichen Begabungen und Neigungen der Betreuerinnen bzw. Betreuer. Sie sind nicht ausschließlich auf die Talente einer Person angewiesen.
• Sie werden ermutigt, neue Erfahrungen zu machen und ihre Bedürfnisse mitzuteilen.
• Fallbesprechungen im Team und gegenseitige Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen untereinander sind eher möglich, weil alle jedes Kind kennen und eigene Wahrnehmungen und Reaktionen in die Fallbesprechungen einbringen können.

Dadurch wird es möglich, die eigene pädagogische Arbeit besser zu reflektieren.“
(aus: Pädagogische Rahmenkonzeption für Kinderkrippen der Landeshauptstadt München Juni 2006)